Die Computertomographie ist ein Verfahren zur Erzeugung von Schnittbildern des menschlichen Körpers unter Anwendung von Röntgenstrahlen. Die Geräte der neuesten Generation ermöglichen Aufnahmen in hoher Auflösung. Sehr dünne Einzelschichten sind möglich.
Detektoren messen die Strahlung, in einem komplizierten Rechenverfahren werden die Schnittbilder berechnet. Die Computertomographie wird primär in folgenden Bereichen angewendet:
Orthopädie / Unfallchirurgie
- Brüche der Wirbelsäule und der Extremitäten
- Bandscheibenvorfälle
- Verschleißerscheinungen und Einengungen des Spinalkanals
- Tumoren oder Metastasen der Wirbelsäule
Chirurgie, Urologie und Innere Medizin
- Erkrankungen der Oberbauchorgane wie Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren
- Lymphknotenvergrößerungen
- Entzündungen der Gallenblase
- Nierensteine („Stein-CT“)
- Erweiterung der Brust- und Bauchschlagader
- Entzündungen von Dick- und Dünndarm
- CT-Angiographie der Bauchschlagader
Neurologie
- Hirnblutung
- Schlaganfall
- Hirntumoren
- Auffälligkeiten der Hirnwasserräume
Erkrankungen der Lunge und der Gefäße
- Lungenentzündung
- Erkrankungen des Lungengerüstes und der Bronchien
- Lungentumore
- Metastasen
- Lungenembolie
- Erkrankungen der Aorta
HNO/MKG/Zahnmedizin
- Brüche im Bereich des Gesichtsschädels
- Tumoren im Kopf/Hals-Bereich
- Zahnerkrankungen (Dental-CT)